Für viele Menschen gehören Fleisch, Fisch, Eier & Geflügel untrennbar zur Ernährung dazu, wobei der Trend sich von Tierprodukten wegbewegt. Hierfür hat jeder seine ganz persönlichen Gründe. Die einen können es ethnisch gesehen nicht mehr mit sich vereinbaren Fleisch und Co zu essen, die anderen setzen für sich den klimatischen Aspekt in den Vordergrund und andere wiederum schätzen die gesundheitlichen Vorteile einer veganen Ernährung.

Fakt ist, kaum jemand weiß noch wo sein Fleisch herkommt. Falsche Versprechen von glücklichen Weidentieren dominieren die Werbung auf der Wurstpackung, obwohl die Wahrheit schlimm ausschaut, was Tierschützer fast täglich beweisen. Massentierhaltung und unzumutbare Zustände sind keine Ausnahme, sondern die Regel.
5 von einer Million Gründen gegen Fleischverzehr
Die unfassbaren Zustände der Tierhaltung machen es einem leicht, seine Lebensweise umzustellen. Obwohl Fleisch durchaus schmackhaft zubereitet werden kann, lehne ich es heutzutage ab und bevorzuge die vegane Ernährung. 5 wichtige Gründe möchte ich im Folgenden näher beschreiben, um den veganen Lifestyle unterstützend zu erklären:
Gesundheitliche Aspekte
Es gibt diverse Krankheiten, welche in Verdacht stehen durch den Verzehr von Tierprodukten ausgelöst zu werden. Beispielsweise sollte man bei Rheuma kein Schwein essen, bei Gicht keine Innereien, woran auch heute noch viele Mediziner festhalten. Unabhängig von derartigen Gründen, geht es beim Thema Gesundheit vor allem um die Qualität des Fleisches, welche oftmals minderwertig ist. Tiere, zum Beispiel Hühner, werden mit Antibiotika und Wachstumshormonen gefüttert, um etwaigen Krankheiten vorzubeugen bzw. das Gewicht schnell zu maximieren. Dieses Fleisch essen wir später und belasten unseren Körper damit.
Ethnische Aspekte
Kann ich mit einem guten Gefühl eine Schweinelende, Salami, Putenbrust, Garnelen, Rinderbraten und ähnliches „schlemmen“? Wer offen zur Thematik steht, müsste ein „Nein“ als Antwort geben. Wie kann ich mir die Bratwurst oder die Bolognese noch schmecken lassen, wenn Tiere von ihrer Geburt an darunter leiden müssen? Alleine durch ethnische Gründe kommen viele Menschen vom Fleischkonsum ab und gehen mindestens zum vegetarischen Lifestyle über.
Ernährungspsychologische Aspekte
Gebratenes Fleisch, Geflügel, Eier oder Fisch verlieren durch ein solches Garverfahren ihre positiven Eigenschaften. Dagegen hat rohes Fleisch, beispielsweise Tatar, noch mehr Mehrwert aufgrund der natürlichen Proteinstruktur. Da wir selten rohes Fleisch konsumieren, eine schwierige Angelegenheit. Eine pflanzenbasierte Ernährung bietet viele Vorteile für den Körper, zumal Obst und Gemüse auch Proteine enthalten.
Klimatische Aspekte
Aufgrund der Produktion von Fleisch und Käse gerät das Klima weltweit ins Wanken. Auf nur ein Kilo Käse kommen 15 Kilo Kohlendioxid, welches unsere Luft belastet. Pro ein Kilo Rindfleisch sind es sogar 17 Kilo Kohlendioxid, weshalb gerade Fleisch als Klimakiller gilt. Wer sich um eine nachhaltige Lebensweise kümmert, kommt an der Klimafrage nicht vorbei, weshalb auch dies ein Grund ist zur vegetarischen oder gar veganen Ernährung umzuschwenken. Eine rein pflanzliche, sprich vegane, Ernährung würde den weltweiten CO2 Ausstoß mindern und die Umwelt schützen.
Ökonomische Aspekte
Getreide ist ein wichtiges Gut und wird den Tieren in Massen zum Fressen verabreicht. Zur Herstellung von einem Kilo Fleisch braucht der Bauer etwa 100 Pfund Getreide. Da auf unserer Welt hungernde Menschen existieren, könnte dieses Getreide dort Leben retten. Hierbei geht es also um die Welternährung, weshalb die Fleischherstellung in Verruf gerät.
Der Weg zum veganen Alltag
An Hand der aufgeführten Gründe liegt es nahe, sich mehr mit der pflanzenbasierenden Ernährung zu beschäftigen. Wer nicht von einer auf die nächste Minute Veganer werden möchte bzw. kann, sollte sich Schritt für Schritt annähern. Es gibt vieles an Literatur, fern ab von langweiligen Sachbüchern. Auch Kochkurse oder Foren im Internet können helfen sich den Alltag vielfältiger zu gestalten. Neulinge sind oft erstaunt welche wohlschmeckenden Rezepte ganz ohne Fleisch und sonstige tierische Bestandteile auskommen.
Pro PflanzenAnti Fleisch
Ich würde niemals andere zu einer Ernährung zwingen, die nicht gewollt ist. Wer sich aber mit der veganen Ernährung beschäftigt und die ersten Wochen danach gelebt hat, wird einige positive Veränderungen feststellen. Zum einen plagt natürlich kein schlechtes Gewissen mehr, weil kein Tier mehr für „dich“ leiden muss. Ein erleichterndes Gefühl. Zum anderen leben Veganer gesünder, weil sie mehr gesundheitsfördernde Stoffe zu sich nehmen. Darunter bis zu 3-mal mehr Ballaststoffe, welche den Magen-Darm-Trakt in Einklang bringen und halten. Des Weiteren enthält besonders Rohkost eine Vielzahl an Antioxidantien, die zum Beispiel Herz und Kreislauf vor chronischen Leiden schützen. Isoflavone aus der Sojabohne gelten als Krebsgegner und das sinkende Cholesterin schützt vor Herzkrankheiten. Forscher stellten fest, dass Veganer im Gegensatz zu Vegetariern mehr Vorteile durch die Pflanzenkost erhalten. Bei Veganern wäre der Cholesterinspiegel deutlich gesenkt. Daher greifen auch viele Patienten mit stark erhöhtem Wert zur veganen Ernährungsumstellung, um diesen und weitere Effekte zu erhalten. Egal aus welchen Gründen du zur veganen Ernährung tendierst, dein gesteigertes Wohlbefinden wird dich entlohnen, weil du dich vollwertig und damit gesund ernährst! Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt wie du zur veganen Ernährung stehst. Ernährst du dich vegan, oder stehst du dieser Ernährungsform kritisch gegenüber?
Quelle: https://www.provegan.info/de/studien/alle-studien/studie-vegane-ernaehrung-erniedrigt-den-cholesterinspiegel-am-besten/