Wenn der „Herbst“ mal wieder den Sommer verdrängt, dann kann es auch eine wärmende Suppe sein! Draußen weht der Wind und es fallen doch tatsächlich schon die ganzen Blätter von den Bäumen. Also habe ich mich heute morgen in einen dicken Schal gemummelt, bin zum Wochenmarkt gegangen (ich bin so happy, dass es den 3 Mal die Woche gibt!!) und habe Kürbis, Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln gekauft. Durch den Foodsharing FairTeiler hatte ich schon kostenlose Möhren zu Hause und Kokosmilch habe ich auf dem Rückweg bei DM gekauft. Ließ hier weiter, wenn auch du dich mit einem großen Topf, wärmender Kürbis-Kokssuppe eindecken möchtest!

Zutaten für einen großen Topf Kürbis-Kokssuppe:

  • Leitungswasser
  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 kg Kartoffeln
  • 5 Möhren
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 Bund Petersilie
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 mal 2 EL Olivenöl
  • Gewürze (Salz, Curry Pulver, Paprika Pulver, Rosmarin, Chilli)

Tipp für dich: Ich kaufe meine Kokosmilch immer bei DM, da diese keine Geschmacksverstärker oder andere Zusätze enthält.

Zubereitung der gerösteten Kürbiskerne:

  1. Die Kürbiskerne erhältst du, wenn du den Hokkaido-Kürbis zubereitest. Sie sind im Inneren des Kürbisses enthalten.
  2. Du gibst die Kürbiskerne mit 2 EL Olivenöl in eine Pfanne und brätst sie an, bis sie leicht braun sind. Zwischendurch kannst du sie noch mit Salz und Paprika Pulver würzen. Nach etwa 20 Minuten hast du eine knusprige Beilage für deine Suppe (wenn du möchtest, kannst du sie auch als abendlichen Snack genießen).

Zubereitung der Suppe:

  1. Das Rezept, der Suppe, fängt erst mal mit viel Schnippelarbeit an. Aber die gute Nachricht, wenn du das ganze Gemüse klein geschnitten hast, hast du einen großen Topf Suppe, der für die nächsten zwei, drei oder sogar vier Tage ausreicht. (Je nachdem wie viele Personen mitessen ^^)
  2. Schäle zunächst die Zwiebel und die Knoblauchzehen. Schneide beides in kleine Würfel und brate diese, mit 2 EL Olivenöl zusammen, im Topf an.
  3. Nun schälst du den Kürbis, die Kartoffeln und die Möhren und schneidest alles in grobe Würfel. Diese sollten ganz grob etwa 1cm x 1cm sein. Die richtige Größe ist dabei wirklich nicht so wichtig, da das Gemüse anschließend gekocht wird.
  4. Gib die Gemüsewürfel mit in den Topf hinzu und fülle diesen mit Wasser auf, bis das Gemüse mit Wasser bedeckt ist.
  5. Die Petersilie schneidest du in grobe Stücke und gibst sie zu den restlichen Zutaten hinzu.
  6. Decke den Topf nun mit einem Deckel ab und lass das Gemüse kochen, bis es weich geworden ist.
  7. Gieße anschließend das Wasser ab. Aber Vorsicht, in dem Wasser befinden sich viele Nährstoffe, daher fängst du das Wasser in einer Schüssel auf.
  8. Püriere nun das Gemüse mit einem Zauberstab. Nach und nach gibst du etwas von dem aufgefangenen Gemüsewasser hinzu. Dabei solltest du anfänglich nicht zu viel Wasser hinzufügen, sondern nach und nach sehen, wie viel du benötigst, um die gewünschte Konsistenz deiner Suppe zu haben. (Bedenke, dass gleich noch die Flüssigkeit der Kokosmilch hinzukommt). 
  9. Als letzten Schritt gibst du die Kokosmilch hinzu (Wenn du diese erst am Ende hinzu gibst, ist der Kokosgeschmack intensiver, als wenn du sie schon zu Beginn hinzu fügst) und schmeckst die Suppe mit dieser und den Gewürzen ab. Wenn dir die Suppe nun noch zu fest ist, kannst du noch mehr von dem Gemüsewasser hinzu geben. Die Suppe rührst du aber, sobald die Kokosmilch drinnen ist, nur noch mit einem Kochlöffel um. Und fertig ist deine Kürbis-Kokossuppe! 🙂

Tipps:

  • Du kannst die Suppe portionsweise einfrieren und hast dann gleich eine warme und gesunde Mahlzeit, für Tage an welchen nicht so viel Zeit für das Kochen bleibt.
  • Die Suppe lässt sich wunderbar mit anderem Gemüse kombinieren. Brokkoli, Blumenkohl oder Zucchini passen geschmacklich zum Beispiel sehr gut. Dabei kannst du auch welche der oben genannten Zutaten weglassen, damit es nicht zu wild wird. Meine liebsten Kombinationen sind: Kartoffel-Möhre-Blumenkohl, Kartoffel-Brokkoli und Kartoffel-Kürbis-Möhre. Zwiebeln, Knoblauch und Kokosmilch verwende ich dabei immer.

Aber jetzt bin ich gespannt! Wie gefällt dir das Rezept und welche Kombination könntest du dir am besten vorstellen?? 🙂